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Die Pflanzengattung Hibiskus (botanisch: Hibiscus syriacus) gehört zu den Malvengewächsen und ist in vielen Ländern der Erde zu finden. Hibiskus wird auf Deutsch auch Eibisch genannt. Es gibt circa 300 verschiedene Arten von Hibiskuspflanzen, die sowohl als Zimmerpflanzen als auch als Gartengewächse vorkommen.
Man findet Hibiskuspflanzen als Sträucher, Halbsträucher, krautige Pflanzen und als Bäume. Meist fallen diese Gewächse durch besonders prächtige Blüten in vielen unterschiedlichen Farben auf. Hibiskussträucher haben keine Stacheln. Es finden sich gestielte Laubblätter an den Pflanzen, die bei manchen Hibiskusarten auch gelappt sein können. Auch Nebenblätter sind an den Hibiskussträuchern zu finden. Am auffälligsten an den Hibiskusgewächsen sind die Blüten, die aus fünf Blütenblättern mit einem auffälligen Blütenstempel in der Mitte bestehen. Die Blüten können bei einigen Arten einen Durchmesser von bis zu fünfzehn Zentimetern aufweisen. Die Farben der Hibiskusblüten variieren von Weiß oder Gelb über Rot und Orange bis hin zu Rosa, Violett und Blau sowie zu mehrfarbigen Blüten. Auch gefüllte Blüten sind bei einigen Hibiskusarten zu finden. Während der Blütezeit bilden sich immer wieder neue Blüten, die aber auch schnell abgeworfen werden. Hibiskuspflanzen bilden fünffächerige Kapselfrüchte. Hibiskusblüten werden häufig, zusammen mit zum Beispiel Hagebutten, zu Tee verarbeitet. Der mit Hibiskusblüten aufgegossene Tee färbt sich tiefrot und kann sowohl heiß als auch kalt getrunken werden.
Es ist zwar nicht eindeutig bewiesen, aber wahrscheinlich stammt Hibiskus ursprünglich aus Südostasien, China und den Inseln Polynesiens. Seit etwa 1730 ist die Pflanze auch in Europa bekannt. Einige Hibiskusarten eignen sich gut als Zimmerpflanzen, während andere Arten vor allem in Gärten oder auch öffentlichen Parks zu finden sind. Um eine Hibiskuspflanze zu vermehren, kann man entweder einen Steckling in der Erde heranziehen oder indem man den Blütenstaub durch durch einen Pinsel von einer Pflanze auf eine andere Pflanze überträgt.
Hibiskuspflanzen sind nicht besonders anfällig für Krankheiten, trotzdem können sie vom Blattfleckenpilz oder vom Bronzefleckenvirus befallen sein. In diesen Fällen sollten die befallenen Blätter sofort entfernt werden, um ein Übergreifen der Krankheit auf andere Pflanzen zu verhindern. Auch Blattläuse finden sich auf Hibiskus, hier helfen geeignete Mittel aus dem Fachhandel. Die meisten Hibiskusarten sind nicht winterfest, bis auf den Hibiscus syriacus und seine diversen Unterarten sowie einige wenige weitere Ausnahmen.

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