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Pflanzenlexikon

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Rosen - Rosa

Rosen (botanisch: Rosa) gehören zu den edelsten Gartengewächsen. Sie sind in vielfältigen Wuchsformen und Farben erhältlich und sind relativ pflegeleicht.


Rosen gibt es als Beetrosen oder Edelrosen, in der höheren Wuchsform als Park- oder Strauchrosen, als Kletterrosen, Stammrosen und als Bodendecker. Einige Sorten blühen nur einmal im Jahr; daneben gibt es öfter blühende Sorten, die nach der ersten Blüte noch einmal austreiben. Einige Rosensorten durften sehr stark, andere wiederum gar nicht.

Landläufig spricht man von "Dornen", jedoch botanisch gesehen handelt es sich dabei um Stacheln. Je nach Sorte sind sie unterschiedlich dick und unterschiedlich zahlreich. Sie dienen dem Schutz durch Wildverbiss.

Die Rosenblätter sind hell-, mittel- oder dunkelgrün, je nach Sorte können sie einen leichten Rotton oder kräftigen Glanz aufweisen. Meist bestehen sie aus fünf kleineren Fiederblättchen mit gezacktem Rand. Rosenblüten sitzen entweder einzeln an der Triebspitze oder büschelweise in Dolden. Je nach Zuchtform sind die Blüten einfach oder gefüllt. Bei den einfachen Blüten sind 5 Kronblätter vorhanden, bei gefüllten und stark gefüllten Sorten wesentlich mehr. Die Farben variieren von weiß über gelb, lachsfarben, orange, rosa, pink, hell- und dunkelrot bis hin zu fast schwarzen Züchtungen.

Nach der Blüte bilden sich Früchte, die sogenannten Hagebutten. Sie sind rot bis orangefarben und im Inneren mit den Samen gefüllt, die je nach Sorte unterschiedlich stark behaart sind.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Asien. Von hier aus hat sie ihren Siegeszug um die Welt angetreten und ist heute überall in den gemäßigten Klimazonen anzutreffen, bis hinauf in den Norden Skandinaviens.

Rosen lieben sonnige Standorte mit durchlässigem Lehmboden. Schwerer, verdichteter Boden sollte mit etwas Sand gelockert werden. Zu schattige Plätze sind nicht geeignet.

Je ungünstiger der Standort, desto leichter werden Rosen von Schädlingen und Krankheiten befallen. Blattläuse und Pilzerkrankungen wie Mehltau, Rußtau oder Rost sind die häufigsten. Im Handel gibt es eine Vielzahl an Präparaten zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung.

Rückschnitt und Düngergabe im zeitigen Frühjahr sind die ersten Pflegemaßnahmen, eine zweite Düngergabe sollte nach der Hauptblüte erfolgen. Verblühtes sollte sofort entfernt werden. Bei starker Trockenheit sind zusätzliche Wassergaben sinnvoll. Eine Unterpflanzung mit Lavendel hält Schädlinge fern.

 

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