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Pflanzenlexikon

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Wildrose - Heckenrose

Die Wildrose, auch als Heckenrose oder Rosa canina bekannt, ist eine wild wachsende Rosenart, von der es zahlreiche Unterarten gibt. Die in Deutschland am häufigsten anzutreffende Art ist die Hundsrose. Je nach Heimatgebiet werden Wildrosen 15 Zentimeter bis mehrere Meter hoch. Asiatische Kletterrosen können eine Länge von 30 Metern erreichen.


Stacheln
Bei vielen Wildrosen sitzen hakenförmig gebogene Dornen an den Trieben. Die Äste und Zweige der Hundsrose sind zum Schutz vor Tieren rundum mit zahlreichen spitzen Stacheln bestückt, bei Kletterrosen geben die Dornen den Ranken Halt.

Blätter
Die Farbe der Blätter variiert je nach Art von Graugrün über Grün bis Blaugrün. Das typische Blattwerk der wild wachsenden Rosen sitzt wechselständig an den Trieben. Jedes Blatt besteht aus fünf oder mehr elliptischen bis eiförmigen Fiederblättern mit meist gezahntem Rand.

Blütenstand und Blüten
Die Hundsrose entwickelt zwischen Mai und Juli weiße bis rötliche, etwa 4 Zentimeter große Blüten mit vielen Staubgefäßen. Bei anderen Arten sind auch gelbe, cremefarbene, orange und dunkelrote Blüten anzutreffen.

Früchte
Aus den Blüten entwickeln sich von August bis Oktober rötliche Hagebutten, auch hier unterscheidet sich die Farbe je nach Art.

Verbreitung
Ursprungebiete der Wildrose sind Asien, Nordamerika, Europa und Afrika. Sie ist stets auf der nördlichen Halbkugel angesiedelt, wo sie sich mühelos den jeweiligen klimatischen Bedingungen anpasst.

Standorte
Die wilden europäischen Arten sind an Waldrändern, Feldern und Bachläufen zu finden. Die Hundsrose bildet dort dichte Hecken. Wildrosen passen sich leicht an ihren Standort an, bevorzugen jedoch viel Sonne. In Ortschaften zieren gelegentlich einzelne Exemplare die Straßenränder, auch als Flächendecker in Gärten ist die Wildrose beliebt.

Krankheiten und Schädlinge
Während Edelrosen anfällig gegenüber Pilzerkrankungen und Schädlingen sind, treten bei den wild wachsenden Arten nur selten Krankheiten auf. Am häufigsten wird eine Wildrose von Mehltau, seltener von Milben oder Läusen befallen. Oft erholt sie sich ohne chemische Behandlung.

Pflegehinweise
Die Wildrose ist recht pflegeleicht und passt sich ihrer Umgebungsbedingungen an. Ein sonniger Standort begünstigt die Blütenbildung. Sie kommen mit wenig Wasser zurecht, Staunässe sollte vermieden werden. Gelegentlich können ältere Triebe an der Basis entfernt werden. Die jüngeren Triebe erhalten dadurch mehr Kraft und Platz zum Wachstum, was auch die Blüten- und Früchtebildung begünstigt.

 

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